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Fastensuppenessen der Frauenbewegung hat Tradition

„Das hat Tradition.“ Dieser Satz trifft auf das Fastensuppenessen – offizieller Name „Aktion Familienfasttag 2026 der Katholischen Frauenbewegung“ ganz sicher zu. Seit über 30 Jahren gibt es an einem der Fastensonntage Suppen zum Essen im Horner Pfarrhof oder auch zum Mitnehmen. Auch heuer wieder war die Veranstaltung am 22. Februar bestens besucht.

Mit einer Spende für die Suppen werden Frauen des Globalen Südens unterstützt. (Siehe auch im Internet auf www.teilen.at)

Mitglieder des „Teams 25“ mit Pfarrer P. Albert Groiß – am Bild von links: Sabine Englmaier, Stefanie Frischauf-Busta, Therese Popp mit Pfarrer P. Albert Groiß, im Hintergrund Elisabeth Bernhard. (Alle Bilder: © Josef Pfleger)

„Für uns steht dabei auch gemeinschaftliches Kochen im Pfarrhof auf dem Programm“, so Stefanie Frischauf-Busta, Organisatorin des „Teams 25“ der Katholischen Frauenbewegung. Die Damen organisieren seit Jahren das Fastensuppenessen. „Manche bringen aber auch Suppen von zu Hause mit.“

Heuer gab es sechs verschiedene Suppenvariationen, darunter eine Buchstabensuppe für die Kinder, Tomaten-Linsen-Rasam (eine klassische, säuerlich-würzige Suppe aus Südindien, die für ihren hohen Anteil an Tamarinde, Tomaten und Gewürzen bekannt ist) und für alle, die es deftig mögen: Chili con Carne. Die Damen stellten in Handarbeit auch 70 Kaspressknödel her, die reißend Absatz fanden.

Geschmeckt hat es allen, wie die folgenden Interviews beweisen:

Hubert Hauer: Für mich gehört das Fastensuppenessen bereits zur Tradition. Es ist eine ideale Gelegenheit, den Hunger im doppelten Sinn zu stillen: meinen und den der Frauen in Indien.
Die Aktion selbst ist eine echt lobenswerte.
Isabella Bucher: Als stv. Vorsitzende des Pfarrgemeinderates unterstütze ich die Aktion gerne. Ich freue mich, dass auch heuer wieder so viele Gäste gekommen sind und so viele Helferinnen gekocht haben. Und: Ich bin erstaunt, dass es jedes Jahr neue Suppen-Angebote gibt.
Maria Aufegger: Diesen guten Zweck unterstütze ich gerne und komme jedes Jahr. Das ist ein kleines Danke an die Frauen, die sich für die Aktion zur Verfügung stellen. Außerdem trifft man hier ganz nette Leute, mit denen man plaudern kann.
Bgm. Gerhard Lentschig: Ich freue mich jedes Jahr darauf. Diese soziale Aktion der Katholischen Frauenbewegung ist großartig und sollte auf jeden Fall beibehalten werden.
Mir persönlich schmecken die Suppen ausgezeichnet – noch dazu gibt es jedes Jahr neue Varianten.

Katholische Frauenbewegung in Horn – was macht die?

Stefanie Frischauf-Busta

Die Katholische Frauenbewegung – kurz auch KFB – besteht in Horn aus mehreren „Teams“ innerhalb der Bewegung. Das „Team 25“, so genannt nach der Umstrukturierung im Jahr 2025, besteht aus derzeit 19 Frauen, die neben ihren Treffen zum Gebet und Innehalten jede Menge soziale Aktivitäten durchführt oder bei anderen Gruppen mithilft.

Auf der Liste stehen neben dem Fastensuppenessen

  • die Gestaltung der Maiandachten,
  • die Organisation des Weltgebetstages der Frauen,
  • die Nikolausandacht, für die heuer 140 Lebkuchen-Nikoläuse für die Kinder gebacken wurden, und
  • die Unterstützung bei der Erstkommunion.

Die Organisation liegt u. a. in den Händen der Horner Religionsprofessorin Stefanie Frischauf-Busta.

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