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Mikroausstellung „Münzfund Glaser“ und Museums-Saisoneröffnung am 1. April 2026

Als Claudia und Klaus Glaser im Jahr 2008 ihr Nachbarhaus in der Wiener Straße in Horn dazukauften und dieses innen zwecks Umbaus „aushöhlten“, machten sie unter einer Türschwelle im 1. Stock einen einzigartigen Fund: einen Tontopf mit 408 Münzen aus dem 17. Jahrhundert.

Claudia und Klaus Glaser mit ihren Münzen, die sie – nicht – reich machten. (Alle Bilder: Josef Pfleger)

Aber erst 2018 stießen sie auf einen Hinweis eines Freundes, der im Dorotheum arbeitet, auf den Numismatiker der Uni Wien Prof. Hubert Emmerig, der sich der Münzen annahm. Diese waren nicht lose, sondern eigentlich ein einziger Klumpen mit Stoffresten.

Maja Lerner, eine seiner Studentinnen, übernahm schließlich die Reinigung und Aufarbeitung der Münzen inkl. Bestimmung, was mehrere Jahre in Anspruch nahm.

Maja Lerner wird bei der Generalversammlung des Museumsvereins Horn am 15. Mai 2025 darüber referieren.

Reich geworden sind Claudia und Klaus Glaser allerdings mit diesem Fund nicht: „Wir sind uns sicher, dass die Restaurierung der Münzen trotz Subvention mehr gekostet hat, als sie wert sind“, so die Glasers. „Daher sind sie als Leihgabe problemlos geeignet.“

Hier sind noch die Stoffreste und die Verklumpung zu sehen.

Die Eröffnung dieser Mikroausstellung findet gleichzeitig mit der Museumssaisoneröffnung am 1. April 2026 um 10:30 statt. (Museum Horn, Wiener Straße 4)

JKP

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