Säen am 1. April verdirbt den Bauern mit Stumpf und Stiel.
5. April, St. Vinzenz
- Ist Sankt Vinzenz Sonnenschein, gibt es viel und guten Wein.
- Ist Sankt Vinzenz Sonnenschein, bringt es viele Körner ein.

8. April, St. Amantius/Amandus
- Wenn es viel regnet um den Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag.
- Ist’s um Amandus schön, wird der Sommer keine Dürre seh’n.
9. April, St. Waltraud
- Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrei‘n, dann muss er wohl erfroren sein.
13. April, St. Martin
- So wie Martin es will, so zeigt sich dann der ganze April.
14. April, St. Tiburtius
- Grüne Felder am Tiburtiustag, die ziehen viel Getreide nach.

23. April, St. Georg
- Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man hernach damit gequält.
- Ist’s an Georgi hell und warm, gibt’s noch ein Wetter, dass Gott erbarm.
- Zu Georgi blinde Reben, volle Trauben wird es später geben.
- Es deutet eine gute Ernte an, wenn sich zu Georg schon die Krähe im Korn verstecken kann.
- Georgi bringt grüne Schuh. (Früher mussten die Kinder ab diesem Tag auf ihre Winterschuhe verzichten.)
25. April: St. Markus
- Wie jetzt an Markus sich das Wetter hält, so ist es auch oft im Herbst zur Ernte bestellt.
- Bauen um Markus schon die Schwalben, so gibt’s viel Futter, Korn und Kalben.
- Gibt’s an Markus Sonnenschein, hat der Winzer guten Wein.

30. April, Walpurgisnacht
- Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.
- In der Walpurgisnacht Regen bringt uns reichen Erntesegen.
- Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.
- Walpurgisfrost ist schlechte Kost.