Horner Internet Zeitung - www.pfleger.at​

Bauernregeln: Lostage im April

Säen am 1. April verdirbt den Bauern mit Stumpf und Stiel.

5. April, St. Vinzenz

  • Ist Sankt Vinzenz Sonnenschein, gibt es viel und guten Wein.
  • Ist Sankt Vinzenz Sonnenschein, bringt es viele Körner ein.
(Alle Bilder: Josef Pfleger)

8. April, St. Amantius/Amandus

  • Wenn es viel regnet um den Amantiustag, ein dürrer Sommer folgen mag.
  • Ist’s um Amandus schön, wird der Sommer keine Dürre seh’n.

9. April, St. Waltraud

  • Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrei‘n, dann muss er wohl erfroren sein.

13. April, St. Martin

  • So wie Martin es will, so zeigt sich dann der ganze April.

14. April, St. Tiburtius

  • Grüne Felder am Tiburtiustag, die ziehen viel Getreide nach.

23. April, St. Georg

  • Wenn vor Georgi Regen fehlt, wird man hernach damit gequält.
  • Ist’s an Georgi hell und warm, gibt’s noch ein Wetter, dass Gott erbarm.
  • Zu Georgi blinde Reben, volle Trauben wird es später geben.
  • Es deutet eine gute Ernte an, wenn sich zu Georg schon die Krähe im Korn verstecken kann.
  • Georgi bringt grüne Schuh. (Früher mussten die Kinder ab diesem Tag auf ihre Winterschuhe verzichten.)

25. April: St. Markus

  • Wie jetzt an Markus sich das Wetter hält, so ist es auch oft im Herbst zur Ernte bestellt.
  • Bauen um Markus schon die Schwalben, so gibt’s viel Futter, Korn und Kalben.
  • Gibt’s an Markus Sonnenschein, hat der Winzer guten Wein.

30. April, Walpurgisnacht

  • Regen in der Walpurgisnacht hat stets ein gutes Jahr gebracht.
  • In der Walpurgisnacht Regen bringt uns reichen Erntesegen.
  • Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.
  • Walpurgisfrost ist schlechte Kost.

Facebook
X