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Bärlauch ist pflückreif – die Riechprobe macht ihn unverwechselbar

Ein „Bärlauchfeld“ – wie man es oft in der Natur – findet. (Alle Bilder: © Josef Pfleger)

Die Verwandtschaft des Bärlauchs gehört – wenn es um die Verwechslung der Pflanze geht – eindeutig an die Spitze eines solchen Artikels. Der Bärlauch (Allium ursinum) gehört nämlich zu den Lauchgewächsen und ist eng mit dem Knoblauch (Allium sativum) verwandt.

Wer schon einmal einen Knoblauch zwischen den Fingern gehabt hat, weiß auch, wie er riecht. Für immer und ewige Zeiten.

Und das gilt auch für den Bärlauch: Reibt man ihn zwischen den Fingern, so wird man …

… den intensiven Knoblauchgeruch ganz schnell erkennen – und – es dauert auch ein bisschen, bis man den „Duft“ von den Fingern bekommt.

Knoblauch-geruchsfrei (eigentlich völlig geruchsfrei) sind dagegen das giftige Maiglöckchen, die giftige Herbstzeitlose und der giftige Aronstab.
Man wundert sich immer wieder, wie da mit den genannten Pflanzen Verwechslungen inklusive schwerer Vergiftungen passieren können.

Also: Nur der „Knofel“ macht den echten Bärlauch aus! Wenn die Blätter entsprechend duften, kann man beruhigt zum Kochen beginnen …

JKP

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