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Ostern – ein „bewegliches“ Fest, das vom Frühlingsvollmond abhängt

Für viele Menschen ist es schon ein bisschen verwunderlich, dass Ostern immer auf ein anderes Datum fällt. Das lässt sich aber rasch erklären:
Beim Konzil von Nicäa im Jahr 325 n. Chr. einigten sich die Bischöfe darauf, Ostern immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond zu feiern. Da der astronomische Frühling um den 21. März beginnt, fällt Ostern frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.
Dieser Frühlingsvollmond bestimmt auch andere bewegliche Feiertage wie etwa Christi Himmelfahrt (6. Woche nach Ostern immer Donnerstag), Pfingsten (7. Woche nach Ostern, immer Sonntag) und Fronleichnam (9. Woche nach Ostern, immer Donnerstag).

Frühlingsvollmond war heuer am 2. April (Bild: Josef Pfleger)

Die westlichen Kirchen, die den gregorianischen Kalender übernommen haben, feiern Ostern meist  an einem anderen Datum als die orthodoxen Kirchen, die sich noch immer auf den julianischen Kalender beziehen. Der Unterschied kann je nach Jahr bis zu 5 Wochen betragen.

So feiern die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche heuer Ostern am 5. April, die orthodoxen Kirchen feiern aber am 12. April. 2027 klafft Ostern hier weit auseinander (5. April – 2. Mai), dafür findet Ostern 2028 für beide Religionen am 16. April statt.

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