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Georgskirche ist nun Horner Stadtpfarrkirche, P. Albert verabschiedet

(Alle Bilder: © Josef Pfleger)

Seit Jahrhunderten hatte die Stephanskirche, die aufgrund ihrer Lage auch Friedhofskirche (kleines Bild rechts) genannt wird, den Status der Stadtpfarrkirche von Horn. Seit gestern, 26. April 2026, ist sie nun Filialkirche, weil die Georgskirche (großes Bild), die mitten in der Stadt liegt, zur neuen Stadtpfarrkirche erhoben wurde.

Der heutige Bau der Georgskirche wurde Ende des 16. Jahrhundert vollendet und diente der protestantischen Gemeinde als Gotteshaus. In der Gegenreformationen übernahmen die Altenburger Benediktiner die katholische Pfarrgemeinde und nutzten seitdem die Georgskirche in der Stadt wie eine Pfarrkirche für Sonntagsmessen und Taufen.
Es war also wirklich an der Zeit, sie auch zur Stadtpfarrkirche zu erheben …

Die Verlesung des von ihm verfassten Dekrets nahm Diözesanbischof Alois Schwarz höchstpersönlich im Rahmen einer hl. Messe vor.

Begonnen hatte der Festakt in der Stephanskirche (im Bildhintergrund) und wurde nach einer Prozession, begleitet von der Horner Stadtmusikkapelle, in der Georgskirche fortgesetzt.

Zuvor wurde noch die „Arche Georg“ vis à vis vom Kircheneingang gesegnet, die vor allem für die Kinderliturgien genutzt wird.

Von offizieller Seite waren u. a. auch der Bezirkshauptmann von Horn Stefan Grusch (li.) und der Bürgermeister von Horn Gerhard Lentschig (2. v li.) dabei.

In seiner Predigt stellte Bischof Schwarz den hl. Georg (Kirchenpatron), der das Böse besiegt hat, in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. „Wenn wir uns auf die Seite Gottes stellen, können wir das viele Böse, das es derzeit in der Welt gibt, ebenso besiegen“, so die Quintessenz.

Sein großes Danke galt dann P. Albert Groiß OSB, der als neugewählter Administrator des Stiftes und Pfarrer von Altenburg gänzlich ins Stift zurückkehrt, um die Gemeinschaft aufzubauen und zu stärken. Groiß leitete in den letzten zwölf Jahren die Pfarre Horn und baute den Pfarrverband im Horner Becken auf. „Du warst ein guter Hirte, der Christus sichtbar gemacht hat“, so das Lob des Bischofs.

Ganz viele Sympathien holte sich der Bischof, als er sich nicht nur die Ministranten, sondern auch die Kinder des Chores an den Altar holte und …

… mit ihnen die Opferung (rechts im Bild der zukünftige Pfarrer von Horn P. Clemens Hainzl) und auch …

… die Wandlung zelebrierte.

Den Gottesdienst, der bestens besucht war, begleiteten der „DaChor“, der überregionale Chor „Cantate Domino“ und der Kinderchor aus Horn musikalisch.

Verabschiedung von Stadtpfarrer P. Albert Groiß OSB

Den Reigen der Redner bei der Verabschiedung von P. Albert Groiß eröffnete Horns Bgm. Gerhard Lentschig, der ihr Verhältnis als „von Respekt und gegenseitiger Achtung geprägt“ bezeichnete. Die Verabschiedung erfolgte dann mit einer herzlichen Umarmung.

Walter Pannagl, stv. Vorsitzender des Pfarrkirchenrates, streute neben dem Lob für die ausgezeichnete Arbeit dem scheidenden Pfarrer Rosen menschlicher Art: „P. Albert gewann nach seinem Amtsantritt in Horn binnen kürzester Zeit die Herzen der Gläubigen.“
Als Geschenk hatte er ein Buch über den Apostel Paulus und seine Reisen ebenso mitgebracht wie einen Reiseführer von Malta – dorthin geht die nächste Herbstferienreise der Pfarre Horn mit P. Albert.

Die stv. Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Isabella Bucher verabschiedete sich mit herzlichen Worten von P. Albert und hatte dem reisefreudigen Priester…

… neben Rucksack, Brotdose und Getränkeflasche – überreicht durch Pfarrgemeinderätin Stefanie Frischauf-Busta – …

… auch eine Bildercollage aus den letzten 12 Jahren mitgebracht.

Trotz „Verbotes“ hieß sie auch den zukünftigen Pfarrer von Horn P. Clemens Hainzl OSB (ab 1. Mai) herzlich willkommen und überreichte ihm als Willkommensgruß eine Mozartkugel, die zu den bevorzugten Süßigkeiten des neuen Pfarrers gehört.

Schließlich verabschiedete sich auch „Chefministrantin“ Lea Bucher von „ihrem“ Pfarrer mit einer beeindruckende Rede, bei der das vertraute „Du“ vom herzlichen Miteinander zeugte.

Als Abschiedsgeschenk gab es Süßigkeiten von der großen Schar der Ministrantinnen und Ministranten.

Auch P. Albert Groiß hatte ein Abschiedsgeschenk für die Horner: Ein Ikone des hl. Georg aus Bulgarien.

Beim anschließenden Frühschoppen im Pfarrhof Horn …

… spielte die Stadtmusikkapelle auf.

Auch für Fotos mit dem Bischof war genügend Zeit. Hier im Bild Bgm. Gerhard Lentschig, StR Barbara Stark, Bischof Alois Schwarz und Vbgm. Heinrich Nagl.

Ökumene pur: Bischof Alois Schwarz, Horns evangelische Pfarrerin Birgit Schiller und Stift Altenburgs Administrator P. Albert Groiß OSB

Familienbild: Isabella Bucher mit ihren Eltern Franz und Ingrid Kaufmann sowie Bischof Alois Schwarz und P. Albert Groiß.

Josef Pfleger

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