Vom 15. bis 17. Mai 2026 feierte die katholische Studentenverbindung Waldmark Horn ihr CXXII. (122.) Stiftungsfest.

Es begann mit dem „Stadtmauerfest“ am 15. Mai, das trotz miserablem Wetter Dank des Zeltes ein Erfolg wurde.

Für den perfekten Ablauf zeichneten u. a. Emilia Meingast, Franziska Wunderer, Senior Jakob Mayerhofer, Philistersenior Georg Grusch und David Loidolt verantwortlich.
Festkommers am 16. Mai 2026

Marie Hammerer von der Clunia Feldkirch brachte das Fazit des Abends in ihrer Dankesrede auf den Punkt: „Das war ein grandios geschlagener Kommers, lieber Diego!“

Mit „Diego“ meinte sie Jakob Mayerhofer, der derzeit die Aktivitas der Waldmark Horn als Senior führt und den Festkommers leitete. Sie hatte mit ihrer Aussage absolut Recht: Bei diesem Kommers hat wirklich alles gepasst.
„Diego“ ist übrigens der Vulgoname von Jakob Mayerhofer. Einen solchen sucht sich jeder Waldmärker bei seinem Eintritt in die Verbindung aus.

Begonnen hat der Kommers im Vereinshaus mit dem Einzug der Chargierten – hier die der Waldmark Horn – von links: Jakob Mayerhofer, Nikolaus Dafert und Leopold Grusch sowie …

… dem Einzug der Fahne Waldmarks, die von Stephan Stöger getragen wurde.

Nachdem alle Chargierten auf dem Podium Platz genommen hatten, wurde der Kommers mit dem ersten Programmpunkt, …

… mit der Erhebung (Aufnahme) der Couleurdamen Madleine Frank und Helena Friedrich (re.) durch Couleurdamen-Vorsitzende Laura Sperber (2. v. li.) und Franziska Wunderer (li.) eingeleitet.

Jubelbänder wurden an Claudia Genner und Agnes Wagner (re.) durch Gründungsdamen-Vorsitzende Heidelinde Grusch, Franziska Wunderer und Couleurdamen-Vorsitzende Laura Sperber verliehen (v. li.)

David Loidolt (li.) wurde „geburscht“, das heißt, dass er in die Aktivitas der Waldmark aufgenommen wurde.

Jonas Holzbrecher (2. v. li.) schied dagegen (nach der Matura) aus der Aktivitas aus und wechselte in den „Philisterstand“ – er wurde, um mit der Waldmark zu sprechen – „philistriert“ und ist nun ein sogenannter „Alter Herr“. Es gratulierten Philistersenior Georg Grusch, Jakob Waltenberger und Senior Jakob Mayerhofer.

Einer der Höhepunkte eines jeden Stiftungsfestes ist die Verleihung der Jubelbänder für langjährige Zugehörigkeit zur Verbindung – hier wird übrigens in Semestern gerechnet. Philisterconsenior Ewald Siegl stellte die einzelnen Jubelbandträger vor, unter diesen waren …

… Hans Steinhauser (100 Semester), …

… Julius Bitter (100 Semester), …

… Udo Karner (125 Semester), …

… Leopold Raab (125 Semester) und auch …

… Josef Höchtl (125 Semester), der in Horn maturiert hat.

Hier alle Jubelbandträger mit den Chargierten und Philisitersenior Georg Grusch (vorne).

Auch die anwesenden Couleurdamen mit ihrem Betreuer Stephan Stöger wünschten sich ein gemeinsames Bild.

Festredner war der langjährige Abgeordnete zum Nationalrat Josef Höchtl, der die vier Säulen der Studentenverbindung – Religio, Patria, Scientia und Amicitia – in den Mittelpunkt seiner Rede stellte. Er forderte von seinen Bundesbrüdern ein klares, öffentliches Eintreten für Demokratie und Frieden sowie für die katholisch Kirche, weil für ihn die gesellschaftlichen Entwicklungen derzeit besorgniserregend sind.

Beim „Letzten Allgemeinen“ wurde das Lied „Wenn wir durch die Straßen ziehen“ gesungen, das bekannteste Lied der Studentenverbindungen, das „Gaudeamus igitur“, war bereits zu Beginn des Kommerses erklungen.

Alle Lieder wurden von Leopold Raab an der „Kiste“ – so der studentische Name für ein Klavier oder ein Harmonium – begleitet.

Mit dem Auszug der Fahne Waldmarks und der Chargierten endete der Festkommers.

Der letzte Punkt des Stiftungsfestes war dann der gemütliche Ausklang bei einem Frühschoppen am 17. Mai 2026 im Hotel Blie, bei dem es für Senior Jakob Mayerhofer (2. v. re.) noch einmal Arbeit gab: Er ging mit Philisterconsenior Ewald Siegl, dem Autor dieser Zeilen Josef Pfleger und Philistersenior Georg Grusch (v. li.) noch sämtliche Namen in diesem Bericht durch …
Hier noch eine Bildergalerie vom Stiftungsfest – zum Vergrößern der Bilder diese einfach anklicken. (Alle Bilder: © Josef Pfleger)





















JKP