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WM-Public Viewing: Mehr Werbung für die Kirche geht nicht

„Ganz“ Horn hat gestaunt, als Pfarrer Pater Clemens Hainzl mit seinen Mitarbeitern letzte Woche die Bevölkerung zum Public Viewing anlässlich des WM-Spieles Österreich gegen Algerien in die Georgskirche einlud. Der Termin: Sonntag, 28. Juni 2026, vier Uhr in der Früh – man war gespannt …

Wie angekündigt, begann der Event mit einem Gebet, … (Alle Bilder: © Josef Pfleger)

… die Bundeshymne sangen die Besucher in der gesteckt vollen Kirche selbstverständlich im Stehen mit.

Sowohl die Jugend, …

… als auch die älteren Semester – links im Bild Sportstadträtin Evelyn Schmidt – waren bestens ausgerüstet.

Selbst die rot-weiß-rote Brille hatte nicht gefehlt …

Relativ verhalten applaudierten die Besucherinnen und Besucher beim 1:0 für Österreich, …

… zur Pause waren Pastoralassistent Christian Zeitlberger, Horns Bürgermeister Gerhard Lentschig und Pfarrer P. Clemens Hainzl mit dem 1:1 zufrieden, das für den Aufstieg genügt hätte.

Dieses Foto, nachdem Christian Zeitlberger den Ball im wahrsten Sinn des Wortes ins Spiel gebracht hatte, dürfte der Hit in den Soziale Medien der Hornerinnen und Horner werden. Jede Menge Handyfotografen schossen es mit der HiZ mit.

Zuerst zu Tode betrübt und dann himmelhoch jauchzend

In der zweiten Spielhälfte waren die Besucherinnen und Besucher über das 3:2 für Algerien in der 93. Minute geschockt und „zu Tode betrübt“, hätte es doch das Ausscheiden der österreichischen Mannschaft bedeutet.

Dafür war der Jubel der Fußballfans drei Minuten später nach dem 3:3 durch Sasa Kalajdzic unbeschreiblich – oder um es ein bisschen kirchlich auszudrücken: „Himmelhoch jauchzend“ wurde das Tor, das die Österreicher in das Sechzehntelfinale weiterbrachte, gefeiert.

Für Pater Clemens und seine Mitarbeiter wurde das Public Viewing in der Kirche zu einem vollen Erfolg: Das Gotteshaus war zum Bersten voll, der eine oder die andere hat an diesem Tag vielleicht die Schwellenangst, eine Kirche zu betreten, überwunden – und: Der noch junge Seelsorger hat die Herzen der Hornerinnen und Horner im Sturm erobert.

Dazu kam auch noch das große Medieninteresse. Gleich mehrere Fernsehteams, darunter der ORF, filmten den Event mit. Wie im Titel gesagt: Mehr Werbung für die Kirche geht nicht.

Nachspielzeit

Diese Kids haben sich ein Bild verdient: Mit ihrer rot-weiß-roten Kleidung, dem Teamdress und den Fahnen waren sie perfekt gekleidet und ausgerüstet. Sie sorgten so zusätzlich für einen Hingucker. Mit am Bild hinten von rechts Christian Zeitlberger, Religionslehrerin Manuela Kopper, die für den technischen Teil der Übertragung zuständig war, und der „absolute“ Fußballfan Emil Musil, der sich mit aufs Bild geschwindelt hat.

Zu besprechen gab es beim „einfachen“ Frühstück, zu dem die Pfarre nach dem Spiel eingeladen hatte, schon noch viel – nicht nur das nervenaufreibende Match war Thema, sondern auch Pater Clemens, der mit seinem Team ein großartiges Event auf die Beine gestellt hat.

Josef Pfleger

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