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„Natur im Garten“-Tipp: Zweite Chance für Petersilien-Glück

Wer im Frühjahr mit der Petersilie kein Glück hatte, bekommt jetzt eine zweite Chance. Im Juli und August kann das beliebte Küchenkraut noch einmal ausgesät werden. Die Samen keimen im warmen Boden bei regelmäßiger Wasserversorgung rascher und zuverlässiger. Petersilie mag einen halbschattigen Standort und lockere, durchlässige, nährstoffreiche Erde. In frisch gedüngten Beeten fühlt sie sich hingegen nicht wohl.

Wechseln Sie den Platz für den Anbau jährlich und achten Sie zudem darauf, dass dort zuvor keine verwandten Kräuter- oder Gemüsearten wie Fenchel, Karotte, Sellerie oder Dill waren. Gute Mischkulturpartnern sind hingegen Paradeiser, Erdbeeren, Lauch oder Salat.

Die Saat wird in etwa 1 cm tiefe Rillen ausgebracht, der Abstand zwischen den Reihen sollte circa 25 cm betragen. Aufgrund der langen Keimphase ist es hilfreich, schnell keimende Radieschen oder Salat zwischen den Petersilienreihen auszusäen und die Aussaat mit Datum zu beschriften. Die schnell keimende „Markiersaat“ hilft, die Petersilie bei der Beetpflege nicht zu übersehen. Später im Jahr können einige kräftige Pflanzen eingetopft und im Haus kühl und hell überwintert werden. So lässt sich auch in der kalten Jahreszeit frische Petersilie ernten.

Petersilie (Bilder: © Josef Pfleger)
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