Ein ganz besonderer Abend liegt hinter der Pfarre Röhrenbach: Anlässlich des 950-Jahr-Jubiläums der Pfarre Röhrenbach führte gestern eine rund 15 Kilometer lange Pilgerwanderung zu den Kapellen des Pfarrgebiets. Diese war mit 333 gezählten Teilnehmern ein Riesenerfolg – wahrscheinlich waren es noch viel mehr. Start und Ziel war jeweils die Pfarrkirche, wo jeweils eine Andacht gefeiert worden ist.

Unter dem Motto „Mein Weg der Hoffnung leuchtet bunt“ verband die Wanderung Bewegung, Gemeinschaft, Luftballonsteigen, Geocaching und spirituelle Impulse, berichten Pfarrer P. Clemens Hainzl und Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft St. Pölten.

Der besondere Höhepunkt erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Winkl am Kreuz am Sattelweg: Bei Sonnenuntergang konnte die partielle Sonnenfinsternis unter fachkundiger Begleitung beobachtet werden. Ein beeindruckendes Naturschauspiel, das den gemeinsamen Weg zu etwas ganz Besonderem machte.

Doch damit war der Blick noch lange nicht zu Ende: In der Nacht erreichte auch der Perseiden-Meteorstrom seinen Höhepunkt. Zahlreiche Sternschnuppen machten den Himmel zum krönenden Abschluss eines außergewöhnlichen Abends, der kurz vor 1 Uhr nachts in der Pfarrkirche Röhrenbach endete. „So wurde die Pilgerwanderung zu einer besonderen Verbindung von Glaube, Bewegung, Gemeinschaft und der Faszination der Schöpfung“, so Pater Clemens und Sepp Eppensteiner.

Die Veranstaltung ist eine Serie von Pater Clemens Hainzl, seines Horner Pfarrverbandsteams und der Diözesansportgemeinschaft: Dabei werden außergewöhnliche Ereignisse mit Sport und Natur verbunden.

Wolfgang Zarl