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Internetbetrug 1: Daten herausgelockt, 50.000,– Euro sind weg

Cyber-Trading-Fraud (CTF) hört sich nicht gut an und ist es auch nicht: Es handelt sich dabei um Anlagebetrug, bei dem die Betrüger raffiniert vorgehen. Sie locken im Internet potenzielle Anleger für vermeintlich lukrative Investitionsgeschäfte an und verleiten sie zu Geldzahlungen. Das eingezahlte Geld wird nicht wie versprochen angelegt, sondern verschwindet im kriminellen Netzwerk.
Die Kontaktaufnahme geschieht vornehmlich über Internet-Werbeanzeigen, soziale Netzwerke, Anrufe aus eigens geschaffenen Call-Centern oder Massenmails.

Solchen Betrügern ging ein Irnfritzer auf den Leim: „Das Opfer wurde auf einer Internetseite durch einen unbekannten Täter angeleitet, Investitionszahlungen zu tätigen. Zusätzlich gelang es dem Täter im Zeitraum vom 4. Februar bis zum 15. Juli 2026 genügend persönliche Daten (Reisepass, Bankomatkarten-Informationen etc.) zu erhalten, um damit einen Onlinekredit bei einer deutschen Bank zu erwirken und das Opfer als Schuldner einzusetzen“, heißt es im Bericht der Polizei.

Der Schaden, der dem Opfer in dieser Weise zugeführt wurde, beläuft sich auf rund 50.000.– Euro.

Die Erhebungen der Polizei sind im Laufen.

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