Von der Taufe bis zur Hochzeit, vom Nähunterricht bis zur Alltagskleidung: Die neue Ausstellung im Museum Horn erzählt Geschichten, die sich in Stoffen, Kleidern und textilen Erinnerungsstücken verbergen. Franz Pötscher präsentiert gemeinsam mit der Textilgruppe des Museumsvereins persönliche Lebensgeschichten ebenso wie die Geschichte Horns als bedeutende Textilstadt. Historische Kleidungsstücke, Handarbeiten, Fotografien und Objekte machen sichtbar, wie eng Textilien mit Alltag, Handwerk und gesellschaftlichem Leben verbunden sind.
Die Eröffnung findet am 3. Oktober 2025 um 17 Uhr vor dem offiziellen Start der ORF Langen Nacht der Museen statt.
Heute, Donnerstag, 1. Oktober 2026, war der Aufbau noch voll im Gange. Dabei hatten wir die Gelegenheit, ein paar – nicht immer ganz ernste – Schnappschüsse von der zukünftigen Dauerausstellung zu machen.

Eine Blödelei gleich ganz am Anfang: Museumsdirektor Anton Mück (li.) und Redakteur Eduard Reininger boten sich an, bei Anziehen der Puppen zu helfen , …

… und waren natürlich vom (erschwindelten) Ergebnis und der Puppe selbst begeistert wie der Blick beweist.

Lucia Perlinger und Wilfriede Plank, die u. a. die Textilien im Museum betreuen, ließen die beiden nämlich nicht an die Puppen heran, sondern zogen diese mit den Ball-, Braut- und Alltagskleider sowie mit den Dirndln selbst an.

Einige der Ausstellungsstücke konnte der Autor dieser Zeilen bereits fotografieren – so etwa ein Brautkleid, …

… ein Kinderdirndl sowie …

… diese wunderbar gefertigte Bluse oder …

… auch diese Aussteuer-Accessoires – hier sogar mit Monogramm – , die jungen Damen bei Geburtstagen oder zu Weihnachten geschenkt wurden.

Die gröbere Arbeit wurde den Herren überlassen. Museumskustos Hans-Peter Trimmel, Ausstellungsgestalter Franz Pötscher und Museumsdirektor Anton Mück schleppen hier die Zunfttruhe der Horner Schneider vom Depot in den ersten Stock.

Ein bisserl Stress spürte man dann schon, schließlich müssen Trimmel und Pötscher die Ausstellung in zwei Tagen fertig haben …
JKP