Vor sieben Jahren kaufte die Gemeinde (noch unter Bgm. Jürgen Maier) den sogenannten Blie-Garten, vormals Weinmann-Garten, in der Hamerlingstraße, um diesen in das Stadtmauerensemble zu integrieren. Seither passierte allerdings gar nichts, das Areal döste im Dornröschenschlaf vor sich hin. Wie im Märchen wuchs der Garten komplett zu.
Nun hat der Bauhof die Fläche im wahrsten Sinn des Wortes gerodet. Die erfolgte Arbeit wurde von Umwelt-Stadtrat Klemens Kofler und Vizebürgermeister Heinrich Nagl zusammen mit dem verantwortlichen Bauhof-Mitarbeiter Jürgen Grecher am 30. September 2026 besucht. Die Stadträte fanden ein wunderschönes Platzerl vor, dessen Gestaltung nun geplant wird.


Ein größerer Brocken bezüglich Abriss oder neuer Verwendung dürfte die ehemalige „Sodafabrik“ der ebenfalls ehemaligen Firma Weinmann werden, die in diesem Garten steht und vor langer Zeit brutal an die Stadtmauer angebaut worden ist. Die Stadtmauer wurde von der Thurnhofgasse her, in der sich das Firmengebäude befand, einfach durchbrochen, um den Zugang zur der „Fabrik“, die später auch als Kühlhaus und Bierlager diente, zu ermöglichen.
Die Familie Blie kaufte schließlich das gesamte-Weinmann-Areal und gab den Garten auf der Seite der Hamerlingstraße an die Gemeinde ab.
Positiv: Das Dach scheint dicht zu sein: „Fritz Weinmann hat immer darauf geschaut, dass das gesamte Gebäude tadellos in Ordnung war“, so Fritz Blie.

Ebenfalls positiv: Die Stadtmauer ist jetzt vom Rathaus bis zur Wiener Straße großteils zu sehen und verleiht der Hamerlingstraße zusammen mit der Allee ein besonderes Flair.
JKP