Breits zum dritten Mal öffnet heuer Ilse Blie im Rahmen der Tage der offenen Ateliers ihre Pforten in der Horner Thurnhofgasse 23 und zeigt das breite Spektrum ihrer künstlerischen Tätigkeit.
Auch heuer ist wieder der Lyriker Arnold Triebelnig dabei, der zu einigen der Blie-Bilder Gedichte verfasst hat und diese auf Wunsch der Gäste vortragen wird.
„Das hat im Vorjahr total eingeschlagen, die rund 200 Gäste, die uns besucht haben, waren begeistert“, so Ilse Blie.
Heuer haben sie im Vorfeld bereits eine spezielle Einladung gestaltet – zwei „Startbilder“ in Verbindung mit einem Gedicht:

Der Countdown läuft – die Fahne weht.
Viele Werke von Frau Blie – eine Anzahl wie noch nie.
Hör zu für einen Augenblick – den Reimen von Herrn Triebelnig.
Kunst und gute Laune – komm vorbei und staune.
Hier in Bild und Text eine Kombination des von Ilse Blie gemalten Pfaus und dem von Herbert Triebelnig verfassten Gedicht:

Der Pfau, ein wirklich prachtvoll‘ Tier
Wurd‘ hier gemalt von Ilse Blie.
Welch‘ Technik hiebei angewandt‘
Nicht nur der Künstlerin bekannt,
Auch mir, ich habe sie gefragt
Ein Ölbild ist’s, hat sie gesagt.
Mit Farben blau und grün und gelb
Wurde der Vogel dargestellt.
Der Augen, vierzig an der Zahl,
Der Hals wird oben etwas schmal,
Das kleine Köpfchen ziert die Haube,
Auch Federkron’ genannt, ich glaube.
Der Blick des Pfau’s, es ist ein Hahn,
Sprüht nicht gerade voll Elan.
Vielleicht ist er nur angefressen,
Weil ihm verwehrt, die kleinen kessen
Pfauenfrauen zu verführen
Ihr weiches Federkleid zu spüren,
Da er halt nur in Öl gemalt,
Von künstlich hellem Licht bestrahlt
Bar jeder Chance zu enteilen
Muss ohne Regung hier verweilen.

Auf diesem Bild sind Werke zu sehen, die auch bei der Ausstellung „dabei sein werden“ – etwa Marilyn Monroe, oder die Dame, die mit einem Borsalino aus dem Orient-Express steigt.
Die Öffnungszeiten:
Samstag, 17. Oktober, von 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 18. Oktober, von 10 bis 17 Uhr
Horn, Thurnhofgasse 23
JKP