Horner Internet Zeitung - www.pfleger.at​

Eisbaden: Russisch-orthodoxer Sünden-Ablass wurde zu Lifestyle-Trend

Heute traf sich – organsiert von Margot Wondra – eine Gruppe von Anhängern des Eisbadens beim Horner Stadtsee, um in die kalten Fluten einzutauchen. Die Profis halten es locker 10 Minuten bei Wassertemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt aus und genießen das sichtlich.

Beim Eisbaden dabei – von links: Organisatorin Margot Wondra, Peter Richter, Reinhard Winkler, Bettina Strommer, René Surböck, Leopold Dworak und Veronika „FÖNI“ Lipp. (Alle Bilder: © Josef Pfleger)
Woher kommt der Trend?

Jedes Jahr begeben sich Tausende von russisch-orthodoxen Gläubigen um den Dreikönigstag in Russland nur mit Wollhaube oder Pelzmütze bekleidet in Flüsse und Seen, um dadurch von ihren Sünden gereinigt zu werden.
Fernsehübertragungen davon haben dem Eisbaden weltweit Aufmerksamkeit verschafft. Es hat sich mittlerweile zu einem echten Lifestyle-Trend gemausert.
Adrenalinkick, Stärkung des Immunsystems und gute Laune nach dem Bad sind die Hauptargumente für die Ausübung dieses Hobbys.

Gruppenfoto nach dem Eisbaden – der Adrenalin-Kick ist nicht zu übersehen …
… auch nicht bei den beiden Damen.
Was man beim Eisbaden empfindet – Statements

Leopold Dworak: „Der Adrenalin-Kick ist unbeschreiblich. Meine Kreuzschmerzen sind danach wie weggeblasen.“

Veronika „FÖNI“ Lipp: „Eisbaden ist wie eine Reset-Taste. Man fühlt sich danach wie neu geboren.“

Margot Wondra: „Beim Eisbaden schüttet mein Körper jede Menge Glückshormone aus. Es ist traumhaft.“

Peter Richter: „Eisbaden macht immer wieder Spaß. Die erste Minute ist eine Herausforderung – aber dann …!“

Wenn auch Sie einsteigen wollen, hier ein Link zu medizinischen Tipps fürs Eisbaden

Was man vor, während und nach dem Eisbaden beachten soll, fasst Primar Martin Martinek, Leiter der Kardiologischen Abteilung am Ordensklinikum der Elisabethinen in Linz, auf der Klinikums-Homepage zusammen.

JKP

Facebook
X