Neuer Teilnehmerrekord bei der „Stunde der Wintervögel“: 33.000 Menschen zählten in ganz Österreich eine Stunde lang die Vögel in unseren Städten und Dörfern, das sind rund ein Viertel mehr als im letzten Jahr. Durchschnittlich tummelten sich 29 Vögel in den Gärten. Insgesamt wurden 733.671 Vögel von 25.256 Zählorten in ganz Österreich gemeldet.
„Wir sind überwältigt vom Interesse an unserer Zählung und dankbar für jede Meldung, die uns wertvolle Informationen über unsere heimische Vogelwelt liefert“, so Projektleiterin Evelyn Hofer von BirdLife Österreich, das diese Zählung seit 17 Jahren initiiert.
Immer weniger Vögel
Es wurden durchschnittlich 29 Vögel an den Zählorten beobachtet, zwei weniger als im Vorjahr. „Diese Kennzahl ist über die letzten sechs Jahre bei leichten Schwankungen mehr oder weniger stabil. Im Langzeitvergleich über 17 Jahre zeigt sich jedoch eine deutliche Abnahme. Während in den ersten sechs Jahren noch durchschnittlich um die 40 Vögel pro Garten anwesend waren, sind es in den letzten sechs Jahren nur mehr durchschnittlich um die 30 Vögel“, so Hofer.

Alles beim Alten
Auch heuer wieder siegte die Kohlmeise (112 996 Exemplare) vor dem Haussperling (98 984) und dem Feldsperling (90 231). Platz vier und fünf belegten Amsel und Blaumeise. Dieses österreichweite Ranking ist mit dem von Niederösterreich ident.






Bei der Meldung der Türkentaube war auf der Homepage von BirdLife nur eine maximale Anzahl von fünf Exemplaren möglich. Mehr – bei der Zählstelle des Autors dieser Zeilen waren es gleich sieben – mussten in eine Sondermeldung eingetragen werden – komisch …
Alle Ergebnisse
Die Auflistung aller Ergebnisse – auch nach Bundesländern – finden Sie auf der Homepage von BirdLife.