Am 26. Jänner 2026 lud das Landesklinikum Horn zu einem „Get together“ mit seinen Geschäfts- und Systempartnern.
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen, Verwaltung und Bildung folgten der Einladung in den Festsaal des Klinikums. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Landtagsabgeordneter Franz Linsbauer sowie Bundesrat Klemens Kofler, Bürgermeister der Region, zuweisende Ärztinnen und Ärzte, Vertreter von Behörden, Schulen und Ausbildungseinrichtungen. Ziel der Informationsveranstaltung war es, die Partner umfassend über die strategische Weiterentwicklung des Landesklinikums Horn zu informieren und Raum für Austausch und Diskussion zu schaffen.

Begrüßt wurden die Gäste von Andreas Reifschneider, Geschäftsführer der Gesundheit Waldviertel GmbH, der in seinen einleitenden Worten die Bedeutung einer starken regionalen Vernetzung betonte. Im Fokus stand der NÖ Gesundheitsplan 2040+, der die langfristige Sicherstellung einer modernen, leistungsfähigen und wohnortnahen Gesundheitsversorgung vorsieht. Mit der Umsetzung des Niederösterreichischen Gesundheitsplans 2040+ beginnt für das Landesklinikum Horn ein entscheidender Modernisierungs- und Zukunftsschritt: Der Standort wird im Zuge der umfassenden Reform der regionalen Gesundheitsversorgung langfristig modernisiert, ausgebaut und als medizinisches Schwerpunktzentrum für das Waldviertel weiter gestärkt.
Der Kaufmännische Direktor Franz Huber informierte über die für den Standort Horn vorgesehenen umfangreichen Um- und Zubaumaßnahmen. Im Rahmen des Gesundheitsplans 2040+ ist für das Landesklinikum Horn ein Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro als vorbereitende Maßnahmen vorgesehen. Geplant sind in weiterer Folge unter anderem die Generalsanierung von Bestandsgebäuden, strukturelle Erweiterungen sowie funktionale Anpassungen, um medizinische Abläufe zu optimieren und den steigenden Anforderungen an eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung gerecht zu werden.
„Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum Standort Horn. Ebenso wichtig ist uns die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren regionalen Partnerinnen und Partnern – sie ist ein zentraler Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Weiterentwicklung“, so Huber.
Ärztlicher Direktor Prim. Reinhold Klug stellte die Primarärztinnen und Primarärzte des Hauses vor und gab einen Überblick über medizinische und medizintechnische Weiterentwicklungen. Dabei wurde auch auf moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten wie die Installierung eines PET-CT und eines OP-Roboters eingegangen, die den Versorgungsauftrag des Klinikums weiter stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf dem Thema Ausbildung und Nachwuchssicherung. Pflegedirektorin Elisabeth Klang präsentierte die vielfältigen Ausbildungswege an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule (GuKPS) Horn sowie den dislozierten Studienstandort der Fachhochschule imc Krems in Horn, an dem seit Herbst 2024 der Bachelorstudiengang Gesundheits- und Krankenpflege angeboten wird. Diese Ausbildungsangebote leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte in der Region.
Im Rahmen einer offenen Diskussionsrunde nutzten die Gäste die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und sich aktiv am Gedankenaustausch zu beteiligen. Der konstruktive Dialog unterstrich die Bedeutung des partnerschaftlichen Miteinanders zwischen Klinik, Politik, Zuweiserinnen und Zuweisern, Behörden sowie Bildungseinrichtungen.
Den Abschluss bildete ein kleines Buffet mit anschließendem gemütlichem Ausklang im Festsaal des Landesklinikums Horn, der Raum für persönliche Gespräche und weitere Vernetzung bot.