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Bauernregeln: Lostage im März

Für die Landwirtschaft war in früheren Zeiten die langjährige Wettererfahrung wichtig – daraus entwickelten sich die Bauernregeln mit ihren Lostagen. Und gerade der März ist der klassische Übergangsmonat vom Winter zum Frühling. Entsprechend drehen sich viele Regeln darum, wie sich Wetter und Ernte entwickeln werden.

„Ein feuchter März ist des Bauern Schmerz.“

Zu viel Regen verhindert die Feldarbeit und den Start in die Vegetationsphase.

„Lukretia feucht, Kornsäcke leicht.“ (15. März)

Hl. Josef, Schnitzkunst aus dem Grödnertal

„Ist es am Josefitag hell und klar, wird es ein gesegnetes Jahr.“ (19. März)

Ein klarer Himmel wurde als gutes Zeichen für gutes landwirtschaftliches Wetter über das ganze Jahr hinweg gedeutet.

„Wie das Wetter am Frühlingsanfang, so ist es den ganzen Sommer über.“ (20./21. März)

Langzeitprognose, die sicher nicht immer zutrifft.

„Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie nach St. Benedikt.“ (21. März)

Ein Erfahrungswert mit ziemlich sicher positivem Ausgang.
(Bilder: Josef Pfleger)

„Wenn Maria sich verkündet, Storch und Schwalbe heimwärts findet.“ (25. März)

Besser bekannt ist sicher der Spruch „Zu Maria Geburt fliegen die Schwalben furt, zu Mariä Verkündigung kommen sie wiederum.“

„Hält St. Rupert den Himmel rein, wird es auch der Juni sein.“ (27. März)

„Wie der 31. März, so der Herbst.“

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