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Textilkunst Markt Waldviertel in Horn: Hohe Kunst des Strickens, Textile Illustration, Genuss von Oliven und Wein

Am 11. und 12. Juli 2026 ging der 9. Textilkunst Markt Waldviertel in Horn über die Bühne. Im Hof und in den Räumen bis zum 2. Stock präsentierten meist Künstlerinnen, Handwerkerinnen und Designerinnen ihre Werke. Zeitgleich zeigte die Künstlerin Barbara Schmidt in der Pop-up-Galerie handgewebte Tücher und ließ sich beim Weben über die Schulter schauen. Wir berichten vom Samstag.

(Alle Bilder: © Josef Pfleger)

Nachdem Organisatorin Gerda Kohlmayer Horns Bürgermeister Gerhard Lentschig begrüßt hatte, führte sie ihn zu zwei speziellen Ständen.

Im Erdgeschoß stellte auch heuer wieder Krista Fiala, sie ist bereits 80 Jahre jung, ihre Strickwaren aus. Sie gehört zu den Urgesteinen des Kunstmarktes und ist seit Anfang an dabei.
Am Bild von links: Bgm. Gerhard Lentschig, Mia Fiala (Enkelin der Ausstellerin), Krista Fiala und Gerda Kohlmayer

Im zweiten Stock war die Kooperation „Filz Mäuse“ an diesen beiden Tagen zuhause. Vier Studenten der Akademie der Bildenden Künste haben sich dem Filzen verschrieben. Sie zeigten nicht nur ihre Werke, sondern ließen sich auch bei der Arbeit zuschauen.
Am Bild von links: Bgm. Gerhard Lentschig, Gerda Kohlmayer und die Künstler Sigmund Hutter und Muhammet Ates (Kooperation „Filz Mäuse“)

Diese Filz-Geldscheine schauen gut aus – dass die Hersteller aber wegen Geldfälschung angeklagt werden, ist wohl äußerst unwahrscheinlich.

Ruth Feile konnte sicher ganz viele Besucher mit ihren Kinderbüchern begeistern. Diese entstehen, indem …

… sie ihre Textilbilder fotografiert und die Fotos dann in den Büchern textiert. → Link: ruth.feile@web.de

Freunde zu Besuch: Veronika Prantl und Torsten Heiland besuchten Maria Nefischer aus Aggsbach-Dorf, die in ihrer Firma „Zum Schwarzen Schaf“ neben Schafwolle zum Selberstricken auch Strickdesign vom Feinsten anbietet. Aber nicht nur das: Die nächste Strickreise nach Island findet vom 6. bis 15. August 2027 statt. (→ Link: https://www.stricken-macht-gluecklich.at)

Am Stand von Elke Madlmayr fielen Anna die schönen Hüte auf – hier war das Probieren angesagt – passt super, oder? (→ Link: www.elkeart.at)

Im Tonkeller des Kunsthauses gab es schließlich Genussreiches – u. a. Bio-Weine und -Marmeladen von Romana Ring oder auch Natives Olivenöl Extra und Olivenprodukte von Barbara Gamerith.

Romana Ring bezeichnet sich mit ihrem Mann Norbert als „älteste Jungwinzer Niederösterreichs“. Ihre Bioweine, die völlig naturbelassen bleiben, schmecken hervorragend. Dass die Trauben handgelesen sind, versteht sich von selbst. (→ Link: https://www.breiten9.at/)

Barbara Gamerith bot neben Nativem Olivenöl Extra auch Olivenprodukte an. Die Oliven selbst, die aus ihrem eigenen Olivenhain auf Mykonos stammen, schmeckten zu Bio-Wein von Romana Ring übrigens hervorragend. (→ Link: Markt der Erde)

Das musikalische Rahmenprogramm bestritten „Die Gimpeljäger“: David Obergruber, Raoul Gorka und Willi Pruckner.

Last but not least: „Weben macht schön! – Lebens(t)raum Handwerk“ in der Pop-up-Galerie im Kunsthaus

Zeitgleich zeigte die Künstlerin Barbara Schmidt in der Pop-up-Galerie handgewebte Tücher, die sich traditionellen oder modernen Textilmustern annähern. Die Weberin ließ sich am Webstuhl live über die Schulter schauen. (→ wir kündigten diese Ausstellung mit ihren Inhalten bereits an: Pop-up-Galerie: „Weben macht schön! – Lebens(t)raum Handwerk“)

Barbara Schmidt am Webstuhl
Einige der ausgestellten Textilien

JKP

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