Schön langsam wird es für die Schmetterlinge eng: Nur noch wenige Pflanzen bieten Nektar an, den sie brauchen, um sich auf die Winterruhe vorbereiten zu können.
Zu diesen gehören etwa die Astern, die vom August bis in den November blühen. Tagpfauenauge, Admiral, Kleiner Fuchs oder C-Falter sind daher oft auf deren Blüten anzutreffen.

Auch besonders nektarreiche Blüten wie jene des Efeus helfen den zartbeflügelten Wesen, noch Energiereserven für den Winter zu tanken.

Viele andere Falterarten überwintern hingegen als Ei, Raupe oder Puppe an vertrockneten Pflanzenteilen. „Natur im Garten“ empfiehlt daher: „Damit aus ihnen im nächsten Jahr schöne Schmetterlinge werden können, sollten möglichst viele Pflanzen den Winter über stehen bleiben und erst im späten Frühjahr zurückgeschnitten werden.“
Im schmetterlingsfreundlichen Klartext: Die Heckenschere hat im Herbst und Winter Pause …
JKP