Es war ein besonderer Festtag für den Pfarrverband im Horner Becken: P. Clemens Hainzl OSB wurde am 4. Oktober 2026 feierlich als Pfarrer und Moderator des Pfarrverbandes, zu dem die Pfarren Horn, Mödring, Strögen-Frauenhofen, St. Bernhard, Neukirchen, St. Marein, Röhrenbach und Dietmannsdorf gehören, in sein neues Amt eingeführt. Die Feier stand ganz im Zeichen von Erntedank, des gemeinsamen Aufbruchs und der Verbundenheit von Kirche und Gesellschaft.


Pastoralassistent Christian Zeitlberger, dem dezidiert für die viele Arbeit bei der Organisation des Festes gedankt wurde, hieß die Geistlichkeit und Gäste willkommen.

In ihren Begrüßungsworten hieß die stellvertretende Pfarrgemeinderats-Obfrau Isabella Bucher (M) den neuen Stadtpfarrer herzlich willkommen und wünschte ihm für seine neue Aufgabe Gottes Segen, Freude und viele gute Begegnungen.

Als Einstand gab es sogar zwei Geschenke: Ein neues Auto, allerdings noch im Kleinformat, und eine Mozartkugel – die Lieblingsnascherei von P. Clemens Hainzl.

Auch der Bürgermeister der Stadt Horn Gerhard Lentschig freute sich, den neuen Stadtpfarrer herzlich willkommen zu heißen. Ein besonderer Gast aus der Diözese war Generalvikar Christoph Weiss. Er feierte nicht nur in seiner Funktion mit, sondern auch als persönlicher Freund von P. Clemens: Beide hatten gemeinsam das Pastoraljahr absolviert. Seine Anwesenheit unterstrich die Verbundenheit mit der Diözese und den persönlichen Weg, den P. Clemens bisher gegangen ist.

Dechant P. Michael Hüttl bei seiner Ansprache, rechts im Bild der Horner Imam Naeem Mohammad, der ebenso wie die evangelische Pfarrerin Birgit Schiller und Josef Schneider von der Life Church bei der Amtseinführung dabei war.
Dechant P. Michael Hüttl skizzierte kurz den Inhalt und Ablauf der Feier, ehe er die Erntekrone segnete.


Anschließend zog die Festgemeinde, begleitet von der Stadtmusikkapelle Horn, in einer Prozession zur Georgskirche, …

… wo bereits die Schlüssel zum Aufsperren bereitstanden.
Ein eindrucksvolles Zeichen der Amtseinführung war dann das Aufsperren des Kirchenportals. Es wurde zum Symbol für den Weg, den P. Clemens gemeinsam mit den Menschen im Pfarrverband gehen möchte.


Die eigentliche Amtseinführung nahm dann in der Kirche im Rahmen des Hochamts Dechant P. Michael Hüttl im Auftrag des Diözesanbischofs vor. Die Amtseinführung wurde mit den vorgesehenen Zeichen und Versprechen fortgesetzt.

P. Clemens legte das Glaubensbekenntnis ab und leistete den Treueeid.

Auch die Pfarrverbands- und Pfarrgemeinderäte gaben ihr Versprechen zu einer guten und verlässlichen Zusammenarbeit.



In seiner Predigt stellte Dechant P. Michael Hüttl die „Hoffnung Gottes“ in den Mittelpunkt. Das Bild vom Weinberg des Herrn wurde dabei zum Leitmotiv: Es gehe darum, diesen Weinberg zu bebauen, zu pflegen und so zu gestalten, dass gute Früchte wachsen können. Ein Bild, das auch den Auftrag des neuen Pfarrers treffend beschreibt: Gemeinsam mit den Menschen Glauben zu leben, Verantwortung zu übernehmen und Kirche zukunftsorientiert zu gestalten.

Ein besonders schönes Zeichen brachten die Erstkommunionkinder ein: „Sie hatten heuer eine eigene kleine Kinder-Erntekrone geflochten. Auch beim anschließenden Gottesdienst waren die Kinder aktiv beteiligt. Mit Fürbitten, die durch verschiedene Symbole sichtbar gemacht wurden, einem Lied zum Abschluss und selbstgebastelten Erntedankkreuzen gestalteten sie die Feier mit und machten deutlich: Unsere Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft der Kirche“, so P. Clemens.





Besonders beeindruckend war das „Vater unser“, das die Geistlichen zusammen mit den Erstkommunionkindern und den Ministranten, rund um den Altar aufgestellt, sangen.

Das Schlusslied „Hast du heute schon Danke gesagt?“ sangen dann die Erstkommunionkinder. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatte „DaChor“ übernommen.

Dass der neue Stadtpfarrer kein Kind von Traurigkeit ist, beweist dieses Foto: Mit dem Sager „Der Segen hält nur bis zum nächsten Sonntag, dann müsst ihr euch bei der hl. Messe einen neuen holen“, brachte er sogar seine Mitbrüder zum Lachen – genauso wie die Besucherinnen und Besucher in der Kirche. Man darf also gespannt sein, wie es am nächsten Sonntag ausschaut.
Die Feier endete mit dem tosenden Applaus der Gläubigen in der gesteckt vollen Kirche.


JKP