„Immer, wenn ich zu Allerheiligen den Striezel anschneide, werde ich so richtig nostalgisch: Er erinnert mich an meine Kindheit, in der Allerheiligen aus zwei Gründen für mich zu den besten Festen im Jahreskreis gehörte. Erstens habe ich bei den Requien und Friedhofsgängen – wir hatten in unserer Gemeinde mehrere Kirchen und zwei Friedhöfe – einige Schillinge als Ministrant verdient, aber noch viel wichtiger war mir meine Godltante (= Patentante), die, wie es damals üblich war, seinem Patenkind einen Allerheiligenstriezel und auch ein paar Schillinge brachte“, schrieb uns unserer Leser Hermann Müller.

„Ich konnte es kaum erwarten, dass wir den Striezel aufschneiden und mit Butter und Marmelade bestreichen konnten. Mit dem ersten Bissen rückte der echte Sinn von Allerheiligen in weite Ferne, es war halt Genuss pur“, so unser Leser weiter.

Danke für das nette „G’schichtl“!
JKP