Allerheiligen und Allerseelen sind die Totengedenktage im Jahreskreis – so auch in Horn, wo am 1. November 2026 ein Wortgottesdienst, das Gefallenengedenken und die Gräbersegnung auf dem Friedhof stattfanden.

Viele Hornerinnen und Horner nahmen daran teil.

Nach der Begrüßung durch ÖKB-Obmann Manfred Daniel und den Worten von Stadtpfarrer Clemens Hainzl folgte die Gedenkansprache für die gefallenen und vermissten Kameraden durch Bezirkshauptmann Stefan Grusch, der auf die Leiden und Folgen der beiden Weltkriege genauso einging, wie auf den „Krieg vor unserer Haustüre“ in der Ukraine. Er warnte zudem eindringlich davor, linken wie rechten Randgruppen, die außerhalb der Verfassung agieren, politische Chancen zu ermöglichen.

Danach wurden die Kränze bei der Kriegsgräberanlage im Stadtfriedhof durch Bezirkshauptmann Stefan Grusch (Land Niederösterreich), Bürgermeister Gerhard Lentschig und Vizebürgermeister Heinz Nagl (Stadtgemeinde Horn), Obmann Manfred Daniel und Obm.Stv. Karl Bruckner (Kameradschaftsbund), ÖSK-Kurator Josef Pfleger (Schwarzes Kreuz) sowie Obmann Ralph und Walter Guczky (Kriegsopferverband) niedergelegt.



Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge
Das Österreichische Schwarze Kreuz – Kriegsgräberfürsorge betreut 1.067 Kriegsgräberanlagen in Österreich und 250 Soldatenfriedhöfe im Ausland. Das kostet Geld – ein Großteil davon wird bei der Allerheiligensammlung durch den Kameradschaftsbund, das Bundesheer und mancherorts auch durch die Feuerwehr aufgebracht.

In Horn sammelten beim Friedhofseingang Prager Straße am Vormittag Alt-Bürgermeister Alexander Klik (li.) und Paul Klinger (re.), …

… beim Friedhofseingang am Stephansberg Josef Pfannhauser und Rainer Kalab (v. li.).

Bei dieser Sammlung für das Schwarze Kreuz funktioniert auch die Zusammenarbeit zwischen dem Kameradschaftsbund und dem Bundesheer, dessen Vertreter beim Stiegenaufgang in der Prager Straße mit der Sammelbüchse standen, bestens – am Bild ÖKB-Obmann StR Daniel, Vizeleutnant Müllauer und Gefreite Dumfahrt.
JKP