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Pop-up Galerie: „Zwischen Sehnsucht und Mut“

Der offizielle Text zur Ausstellung der Hornerin Iris Kremser und der Kremser Ärztin Anna Glechner in der Horner Pop-Up Galerie beschreibt das Gezeigte exakt: „Am 18.04., 17 Uhr, ziehen die Künstlerinnen Anna Glechner und Iris Kremser in die Pop-up Galerie der Kulturvernetzung Niederösterreich mit der Ausstellung „Zwischen Sehnsucht und Mut“ ein. „Zwischen Sehnsucht und Mut“ handelt davon, dem eigenen inneren Kompass zu folgen. Sehnsucht zeigt die Richtung. Mut setzt den Schritt. In ihren Werken machen Anna Glechner und Iris Kremser sichtbar, wie innere Freiheit entsteht, wenn wir uns trauen, den eigenen Weg zu gehen. Während Anna Glechner den Moment des Aufbruchs und der Entscheidung festhält, öffnet Iris Kremser farbintensive Bildräume des Ankommens, der Leichtigkeit und Zuversicht. Die Ausstellung lädt ein, nicht auf perfekte Bedingungen zu warten. Sie ermutigt dazu, loszugehen und den eigenen Weg zu finden.“

Die Eröffnung war mit Kulturstadträtin Barbara Stark (li.), Bürgermeister Gerhard Lentschig und Evelyn Brenner (re.) von der Kulturvernetzung NÖ prominent besucht. Anna Glechner (2. v. li.) und Iris Kremser (3. v. li.) waren darüber sichtlich erfreut. (Alle Bilder: © Josef Pfleger)

Iris Kremser erklärte den Besuchern ihren Zugang zur Kunst und zu ihren Arbeitsweisen: Ihre farbintensiven Acryl-Kunstwerke schwingen zwischen poetischer Abstraktion und erzählerischen Naturmotiven. Ihre Bildwelten entstehen aus fein abgestimmten Farbharmonien und rhythmischen Mustern, die im Betrachten Ruhe und ein Gefühl von Einklang wecken. Licht, sommerliche Energie und organische Formen verbinden sich zu Bildern, die Sehnsucht nach einer heilen, klaren Welt berühren und zugleich Zuversicht schenken. So werden ihre Werke zu Orten des Ankommens, in denen Leichtigkeit möglich wird.
Wir haben sie kürzlich vorgestellt → zum Artikel „Iris Kremser: Bäume sind ihr Lieblingsmotiv“

Freude herrsche bei Iris Kremser auch über die Anwesenheit ihrer Freundin „Manü“, der sie dieses Bild zum Geburtstag gemalt hat. Nach der Ausstellung darf Manü es in Empfang nehmen.

Anna Glechner hält in ihren Kunstwerken jene Sekunden fest, in denen Körper und Gefühl eins werden. Ihre figurativ-impressionistische Malweise mit expressiver Farbigkeit, sichtbaren Pinselspuren und energiegeladenen Kontrasten lässt Dynamik und Leichtigkeit entstehen.

Ihre Kunstwerke erzählen von Menschen, die den Mut haben, die Komfortzone zu verlassen. Sie laden zu integrem Handeln ein. So wird Integrität sichtbar, wo Verantwortung zählt. Arbeiten in Öl und Aquarell machen Bewegung als Haltung sichtbar.
Oft nimmt sie dazu biblische Motive zur Hand, wie hier die Erzählung von Susanna, die von den beiden Richtern erpresst wird: „Gib dich uns hin, sonst behaupten wir, dass du Ehebruch begangen hast.“
Susanna widersetzt sich, obwohl sie weiß, dass ihr Leben auf dem Spiel steht – und gewinnt den Prozess.
„Sie hatte den Mut, den eigenen Weg zu gehen“, so Glechner, „sie ist sich treu geblieben. Das will ich zeigen.“

Anna Glechner versteht aber auch mit „nicht-biblischen“ Motiven zu beeindrucken. Das macht ihre Bilder so sehenswert.

Ihrem Zugang zur Kunst haben wir einen eigenen Artikel mit dem Titel „Bin ich die Ärztin, die Kunst macht, oder die Künstlerin, die Ärztin ist?“ gewidmet. → Zum Artikel

Die Ausstellungseröffnung war übrigens wie erwartet bestens besucht.

Reininger-Video von der Vernissage

Hier der Link zum Video von Eduard Reininger.

Ausstellung: 18.–26. April 2026
Öffnungszeiten: Samstag 15:00–19:00 Uhr, Sonntag 14:00–17:00 Uhr
Ort: Pop-up-Galerie im Kunsthaus Horn, Wiener Straße 2, 3580 Horn


Homepages:
Anna Glechner → https://www.annaglechner.com
Iris Kremser → https://iriskremser.wixsite.com/iriskremserart


Die Pop-up-Galerie im Kunsthaus Horn ist ein Projekt der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH. Mitgliedern werden die Räumlichkeiten temporär und kostenfrei zur Präsentation ihrer Werke zur Verfügung gestellt.

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